Ein Radioworkshop für die Klasse 7c

Der Freundeskreis bezuschusste einen Radioworkshop im Rahmen des
Projektages für die Klasse 7C. Untenstehend finden Sie einen Bericht und einige
Bilder
über den Workshop.


Unser Projekttag fand am 03.02.2016 statt und bestand darin, das Studio des Radiosenders „Radio Feierwerk“ in Begleitung von Frau Christoph und Frau Emmert, zu besuchen. Wir hatten bereits in den vorherigen Wochen an unserem Projekt gearbeitet und waren schließlich zu dem Entschluss gekommen, die Ballade „John Maynard“ von Theodor Fontane zu vertonen.
 Der Text wurde von uns überarbeitet und teilweise neu gestaltet. Dafür hatten wir uns in zwei Gruppen geteilt, die jeweils eine Neugestaltung des Textes produzierten. Schließlich war es dann so weit und wir durften zum Radio.
 Dort wurden wir von zwei Mitarbeitern begrüßt, die sich uns als Tobi und Maria vorstellten. Wir bekamen eine Einführung in das Studio und legten wichtige Regeln für die Vertonung fest, wie zum Beispiel langsames und deutliches Sprechen, Betonung der Stimme und noch vieles mehr. Wir wussten noch nicht, dass dies für uns teilweise eine Herausforderung sein würde. Als nächstes teilten wir uns in die zwei Arbeitsgruppen der vorherigen Wochen auf.
 Während die eine sich bereits um die Sounds in ihrer Version kümmerte, übte die andere Gruppe das Lesen des Textes, damit später bei der Aufnahme nicht so viel Fehler passieren sollten. Dies war gar nicht so einfach. Es dauerte eine ganze Weile, bis jeder seinen Text gut lesen und betonen konnte. Anschließend durften wir ins Studio. Dieses war zwar ziemlich klein, aber dennoch gab es dort einiges zu entdecken. Für die Vertonung mussten wir uns schließlich alle um ein Mikro stellen und sprachen den Text mehrmals durch. Da immer wieder Fehler passierten, dauerte es sehr lange bis wir fertig waren. Dennoch machte es uns sehr viel Spaß!
 Als nächstes nahmen wir die Geräusche auf. Auch dies war ziemlich unterhaltsam. Wir durften dafür herumschreien, lachen und richtig Lärm machen, also genau das, was wir bei der Textaufnahme nicht durften. Nach einer kurzen Pause mussten wir schließlich unsere Geräusche überarbeiten und noch welche aus einer „Soundbibliothek“ heraussuchen. Dies ist ein Programm, aus dem man sich Geräusche herunterladen kann, wie zum Beispiel Meeresrauschen oder Feuerknistern.
 Anschließend durften wir in unsere Aufnahme hineinhören, doch da diese erst geschnitten und bearbeitet werden musste, klang dies ziemlich lustig! Als nächstes musste eine Gruppe eine Anmoderation schreiben. Die andere Gruppe kümmerte sich um die Abmoderation. Auch dies stellte sich als nicht ganz einfach heraus. Für die Anmoderation mussten wir die wichtigsten Sachen unseres Projekts herausfiltern und nennen. Wir diskutierten lange, kamen am Ende aber auf ein gutes Ergebnis.
 So endete unser Projekttag dann leider auch schon. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Dies war auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis, was wir nicht so schnell vergessen werden. Als Erinnerung bekommen wir auch noch eine CD mit unseren Vertonungen. Ein großes Dankeschön verdient auch der Förderverein, der uns diesen tollen Projekttagausflug durch einen Zuschuss ermöglichte. 
Franziska Bischoff (7C)